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Unfallbild

Disco und Raserunfälle müssen nicht sein - Retter von Polizei , Feuerwehr,Rettungsdienst und THW brauchen diese Bilder nicht ein zweites mal - Eltern und Freunde wollen Ihre Kinder und Freunde nicht  verlieren !!!!!

 

Unfallopfer verbrennen vor den Augen der Freunde

Unfallopfer verbrennen vor den Augen der Freunde
In einer Tragödie endete Sonntagfrüh eine ausgelassene Discotour von vier jungen Pärchen: Alle 8 (!) Freunde - vier Mädchen und vier Jungen - zwängten sich auf der Heimfahrt in einen Kleinwagen. Vermutlich durch die Überladung verlor die Lenkerin, eine 19-jährige Mutter einer kleinen Tochter, bei Pottenbrunn (NÖ) in einer Kurve die Kontrolle über den Seat Ibiza. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum und fing sofort Feuer! Vor den Augen ihrer verletzten Freunde verbrannten die Pkw-Lenkerin, ihr Beifahrer (21) sowie ihre Schwester (18) - alle drei waren hilflos im Wrack eingeklemmt...


"Es war der reinste Horror. In der Dunkelheit sind Verletzte umhergeirrt. Und aus der Motorhaube ist Rauch aufgestiegen", schildert Stefan P. (21) die Augenblicke nach dem Crash. Er war gerade auf dem Heimweg, als er um 4.25 Uhr zur Unglücksstelle bei Straßenkilometer 13 kam.
 
Eine der Verletzten, die sich selbst aus dem Wrack befreien konnte, schrie unentwegt: "Hilfe, Hilfe! Hier verbrennt eine junge Mutter im Auto!" Verzweifelt versuchte die 23-Jährige, die selbst aus einer Wunde am Kopf blutete, die Wagentüren aufzureißen, um die in den Flammen Gefangenen zu retten.
 
Da er selbst keinen Feuerlöscher im Wagen hatte, alarmierte Stefan P. die Feuerwehr und rief einen Freund, der nur zwei Kilometer entfernt wohnt, an: "Nimm einen Feuerlöscher mit und komm schnell in die Au!" Obwohl der junge Mann in fünf Minuten mit Schaumlöschern vor Ort war, kam für die im brennenden Wrack Eingeschlossenen jede Hilfe zu spät: Julia B. (18), ihre Schwester Sandra (19) und deren große Liebe, Christian S. (21), starben den Flammentod. Die fünf weiteren Insassen, drei Studenten aus Tirol und zwei junge Mädchen, überlebten das Inferno.
 
Zutiefst erschüttert sitzen die Angehörigen nur wenige Kilometer vom Unfallort entfernt beisammen. Sie weinen um ihre Lieben. Eine Ärztin vom Psychosozialen Notdienst betreut die Mutter, die ihre beiden Töchter so tragisch verloren hat.
 
Immer wieder taucht die unausgesprochene Frage auf: Wieso nur hatten sie die Schnapsidee, zu acht in einem für fünf Personen zugelassenen Wagen zu fahren?
 
Mitten unter den Trauernden spielt die zweijährige Marlies. Sie weiß noch nicht, dass sie ihre Mama niemals wieder sehen wird...
 
 
Christoph Matzl, Florian Hitz 

Das Ende einer Disconacht ***

Ich ging zu einer Party, Mama, ich erinnerte mich, was Du sagtest. Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama, also trank ich Soda stattdessen. Ich fühlte mich richtig stolz, Mama, so wie Du es mir vorausgesagt hattest. Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama, obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei. Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama, ich weiß, Du hast immer recht.

Nun ist die Party zuende, Mama, und alle fahren sie fort. Als ich in meinen Wagen stieg, Mama, wusste ich, ich würde rasch nach Hause fahren, weil Du mich so erzogen hast, verantwortungsbewusst und lieb.

Ich fuhr also los, Mama, aber als ich auf die Straße auffuhr, sah mich der andere Wagen nicht, Mama, er fuhr einfach über mich drüber. Als ich lag auf dem Asphalt, Mama, hörte ich den Polizisten sagen, "Der andere Typ war betrunken", Mama, Und nun bin ich es, die bezahlen wird. Ich liege hier sterbend, Mama... Ich wünsche Du wärst bald hier. Wie konnte das geschehen, Mama?

Mein Leben zerplatzte wie ein Ballon. Überall um mich ist Blut, Mama, das meiste davon ist meins. Ich höre den Arzt sagen, Mama bald werde ich sterben. Ich wollte Dir nur sagen, Mama, ich schwöre, ich hab nichts getrunken. Es waren die anderen, Mama, die anderen haben nicht nachgedacht. Er war wohl auf derselben Party wie ich. Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken Und ich werde sterben. Warum betrinken sich die Leute, Mama? Es kann ihr ganzes Leben zerstören.

 

Jetzt fühl ich heftige Schmerzen. Es sticht wie ein Messer. Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama, und ich denke, das ist nicht fair. Ich liege hier im Sterben Und alles, was er kann, ist, zu starren. Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama, schreibt "Papas Mädchen" auf mein Grab.

Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama, kein Alkohol hinter dem Steuer. Wenn sie es im bloß gesagt hätten, Mama, wäre ich noch am Leben. Mein Atem wird kürzer, Mama, ich bekomme solche Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mama. Du warst immer da, als ich Dich brauchte. Ich hab nur noch eine letzte Frage, Mama. Bevor ich mich verabschiede. Ich bin nicht betrunken gefahren, also warum bin ich diejenige, die stirbt?

 

 

 


 



 
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